Wolfgang Ohler
"Kein Genre ist vor mir sicher!"
 
 
 

Bücher

  • Das Auge der Amsel. Roman. Echo Verlag. Zweibrücken 1990.
  • Der Schönbildseher. Ein Kaleidoskop. Echo Verlag. Zweibrücken 1992.
  • Der blaue Hut. Kurzprosa und Lyrik. cjm-Verlag, Speyer 1994.
  • Der König von Laputa. Linkshändige Geschichten. Verlag Gollenstein, Blieskastel 1994.
  • Der rote Fiedler auf dem Zauberberg. New York-Essay. Echo Verlag. Zweibrücken 1995.
  • Doppelkopf. Kriminalerzählung. Verlag Gollenstein, Blieskastel 1996. (Auch als Ebook).
  • Magermilch und Rock’n Roll. Erinnerungen. Echo Verlag. Zweibrücken 1997.
  • De schenschde Daa im Lewe. Mundartgeschichten. Echo Verlag. Zweibrücken 1998.
  • Zweibrücken. conrad & bothner. Zweibrücken 1998
  • Carlemanns Gold oder der Schnittpunkt der Parallelen. Roman. Verlag Gollenstein, Blieskastel 2000.
  • Geschichten aus dem blauen Hut. Texte einer Lesung. (gemeinsam mit Michael Dillinger). Echo Verlag. Zweibrücken 2001.
  • Mit anderen Augen, Kunstmappe und Kalender 2002. ( gemeinsam mit Norman Ohler  und Angelika von Schwedes).
  • Eine Kamera erinnert sich. Schnappschüsse und Rückblenden. Echo Verlag. Zweibrücken 2002.
  • Das große und das kleine Glück in Texas. Erinnerungen an eine Kriegsgefangenschaft. Echo Verlag. Zweibrücken 2005.
  • Todfreunde, der Mann, der aus dem Mond fiel oder der Leser als Mörder. Kriminalerzählung der anderen Art. Rhein-Mosel-Verlag. Zell/Mosel 2007
  • Der Himmel ist blau, das Wetter ist schön. Eine Schulzeit nach dem Krieg. Echo Verlag. Zweibrücken 2008.
  • Als den Zweibrückern ein Licht aufging. (gemeinsam mit Michael Dillinger). Echo Verlag. Zweibrücken 2010.
  • Hin geht die Zeit, her kommt der Tod. Kriminalroman. Echo Verlag. Zweibrücken 2012. (Auch als Ebook bei Gollenstein unter dem Titel "Panters letztes Abendmahl").
  • Mein irisches lyrisches Tagebuch. Gedichte. Echo Verlag. Zweibrücken 2012.
  • Freihännisch dorchs Lewe. Mundartgeschichten. Rheinpfalz Verlag. 2013.
  • Blindschuss. Kriminalroman. Verlag Gollenstein. Blieskastel 2015. (Auch als Ebook).
  • Die Träumer von Struthof. Erzählung und mehr. Rhein-Mosel-Verlag. Zell/Mosel 2016.
  • Wer hat Angst vor dem Schnabel der Gans? Geschichten für kleine und große Kinder. Echo Verlag Zweibrücken 2018.

Editionen (gemeinsam mit Michael Dillinger) u. a.

  • Der Tag ist unbeschrieben. Ein Zweibrücker Lesebuch. Echo Verlag, Zweibrücken 1997.
  • Parzival oder Die Suche nach dem Wort. Echo Verlag, Zweibrücken 2000.
  • Der guten Mär bring ich so viel. Zweibrücker Weihnacht. Echo Verlag, Zweibrücken 2004.
  • 25 Jahre Kunstverein Zweibrücken. Echo Verlag Zweibrücken 2007.
  • Eine merkwürdige Residenz. Zweibrücker Kaleidoskop. Echo Verlag, Zweibrücken 2011.

Stories in Krimianthologien

  • Wein & Leichen. Criminalgeschichten. Plöger, o. D.
  • Fichtners Erbe. Der Kurpfalzkrimi (Hrsg. Haag, Mattes, Spindler). C & C Verlag, 2001.
  • Weinleichen (Hrsg. Eßer). Scherz Taschenbuch, 2003.
  • Letzte Grüße von der Saar (Hrsg. Markus Walther). Conte Krimi, 2007.
  • Mörderische Pfalz.
  • Mörderische Kurpfalz.
  • Mörderisches Mannheim.  - Alle Verlag Wellhöfer, 2008.
  • Tatort Weinland Pfalz (Hrsg. Eßer). Ars Vivendi, 2017.
  • Chicken-Burger und Schiwago. Die etwas andere Krimisammlung. Verlag Wellhöfer, 2018.

 Beiträge in Lese- und Jahrbüchern u. a.

  • Die Palz ist ein gelobt Land. Ein literarisches Lesebuch (Hrsg. Erich Renner). Pfälzische Verlagsanstalt, 1993.
  • Aufatmen - Aufstehen - Weglaufen (Hrsg. Schäfer, Wiegerling). Edition Karlsberg, 1994.
  • Unterwegs. Rheinland-Pfälzisches Jahrbuch für Literatur 4 (Hrsg. Gauch, Weingartner, Zierden). Brandes & Apsel, 1997.
  • Kähne, Kohle, Kußverwandtschaft. Ein Saarbrücker Lesebuch (Hrsg. Behringer, Berger, Oberhauser). SDV, 1998.
  • Kopfüber am Himmel, Literarischer Verein der Pfalz, 2002.
  • Einatmen will ich die Zeit. Ein Saarpfalz Lesebuch (Hrsg. Oberhauser, Becker, Baus). Gollenstein, 2003.
  • Von Wegen. Literarischer Verein der Pfalz, 2005.
  • Die Identitäten des März. Tagebuchnotizen (Hrsg. Hahs). Rhein-Mosel-Verlag, 2006.
  • Einsichten & Ausblicke. Literarischer Verein der Pfalz, 2008.
  • Einblicke. Bekenntnisse aus Dichterwerkstätten (Hrsg. Gauch, Harig). Rhein-Mosel-Verlag, 2010.
  • Beim Bliesfluss fast ein Himmelreich. Saarpfalz Lesebuch 2 (Hrsg. Baus, Becker, Marx). Conte Verlag, 2013.
  • Der Mensch ist frei. Gegend Entwürfe 2018 (Hrsg. Michael Au, Alexander Wasner), Königshausen & Neumann, 2018

Hörspiel und CD

  • mit Beate Pfeiffer: Weinkrimis zum Schmunzeln. Kurzkrimis zum Thema Wein. Grünwald 2004.
  • mit Beate Pfeiffer: Duftkrimis zum Schmunzeln. Kurzkrimis zum Thema Duft. Grünwald 2006.
  • Bube, Dame, König, Mord. Kriminalhörspiel, 2007 (SWR 4).
  • Kalte Krieger. Schwarzbachblues. Gemeinsam mit der 2nd Bridge Blues Band. House of Audio, Karlsruhe, und Echo Verlag, Zweibrücken 2004.
  • Texte zu den CDs Palzfranzos, Scheenie Welt und Do fehlt mer was von Blueshimmel/Michael  Wack, 2001, 2004 und 2009.

Bühne

  • Heute gilt es uns! Dokumentarspiel (gemeinsam mit Michael Dillinger), Uraufführung 1995.
  • Herzöge und andere Narren. Historische Komödie, Uraufführung 1999.
  • Wer hat Elvis umgebracht? Kriminalkomödie, Uraufführung 2001.
  • Ein Baum des Lebens ist die Stadt (gemeinsam mit Michael Dillinger), Uraufführung 2002
  • Bube, Dame, König, Mord. Kriminalspiel, Uraufführung 2003.
  • Es war einmal ein Schloss. Historische Revue (gemeinsam mit Michael Dillinger), Uraufführung 2005.
  • Die prophetischen Hühner des Schorsch Gaubatz. Mundartkomödie, Uraufführung 2011.
  • Freispruch! (gemeinsam mit Michael Dillinger), Uraufführung 2015.
  • Der Hirte, der den Heiland nicht sehen wollte. Weihnachtsspiel, Uraufführung 2015.
  • Die Träumer von Struthof. Szenische Lesung. 2016.

Wissenschaftliche Arbeiten u. a.

  • Die Strafvollzugsanstalt als soziales System. Entwurf einer Organisationstheorie. C. F. Müller, Karlsruhe 1977.
  • Wahrheit als Geschichte. Eine prozessuale Alternative zum Aufschrei des Richters Wildermuth. In: Das Recht und die schönen Künste. Nomos, Baden-Baden 1998. (Auch als Sonderdruck).
  • Strafvollzug als postmodernes Ritual. In: Festschrift für Heike Jung. Nomos, Baden-Baden 2007. (Auch als Sonderdruck).

 Texte im öffentlichen Raum

  • Inschrift "Zaunkönig", Bodenplatte des Metallreliefs "Der Wanderer" von Gernot Waldner, Wildrosengarten Fasanerie, Zweibrücken.
  • Inschrift "Rose im Wind", Stele des Blindengartens, Rosengarten Zweibrücken.
  • Inschrift "Fried/Sieg" am Marktbrunnen, Alter Markt, Homburg. 

Sekundär

  • Simone Schunck, Das Mörderspiel oder Suche nach der Wahrheit in Wolfgang Ohlers Kriminalerzählung "Doppelkopf" (1996), Literatur und Recht 1999/2000
  • Heinz Müller-Dietz, Rechtswissenschaftler in literarischen Werken, 2005: Wolfgang Ohler, der von Hause aus Strafrichter ist, verkörpert
    gleichsam das Pfälzer Pendant zum Münchner Richter und Dichter
    Herbert Rosendorfer. Ohler ist ein überaus gebildeter Autor, der in
    seinen Romanen, Erzählungen und Essays eine Fülle literarischer Leseerfahrungen verarbeitet und eine Vielzahl von thematischen Bezügen
    herstellt. Er ist darüber hinaus ein vorzüglicher Geschichtenerzähler.
    Seine literarischen Arbeiten – welcher Gattung auch immer – strotzen
    geradezu von selbst erlebten und erfundenen Geschichten, die den
    Leser immer wieder in ihren Bann ziehen.
  • Alfred Diversy, Nachwort zu Der König von Laputa, 1994:                                          Ohlers Geschichten erinnern mich spontan an die psychologisch ausgefeilte Prosa der Patricia Highsmith. Bei ihm strahlen scheinbar alltägliche Ereignisse die gleiche Spannung aus wie bei ihr. Da wächst die Wirklichkeit der Handlung unmerklich ins Surreale, das sich als Metapher einer anderen Wahrheit entpuppt. Einer Wirklichkeit, die abgründige und phantastische Möglichkeiten offenbart, die uns schmunzeln und zugleich erschauern lassen.
  • Literatur Lexikon Rheinland-Pfalz, 1998:                                                 Thematischer Schwerpunkt seines Prosawerks: Nachkriegszeit in der Westpfalz. In den Geschichten der Sammlung "Der König von Laputa" (1994) zeigt Ohler, was in der scheinbar bürgerlichen Idylle eines ruhigen Stadtviertels zwischen Bahndamm, Gasthaus und Schrebergärten geschehen kann. Da düngt der Bahnwärter Konrad mit zerstückelten Selbstmördern seinen Garten und erhält Jahr für Jahr den Preis für die schönste Sonnenblume. Da erkennt Lorenz Eckenschwiller in einer Elster seine tote Frau wieder, erschießt sie und wird von Elstern verfolgt. Dunkle Geheimnisse, seltsame Symbiosen zwischen Mensch und Tier: immer wieder wird vertraute Wirklichkeit entfremdet und mit dem Umschlag ins Surreale von einer phantastischen Wirklichkeit überlagert.