Wolfgang Ohler
"Kein Genre ist vor mir sicher!"
 
 
 

Ich bin gerne mit meinen Erinnerungen zusammen, sie langweilen mich nie, was ich von der Gegenwart nicht immer sagen kann. Bei meinen Erinnerungen fühle ich mich zu Hause und in junger Gesellschaft: mit mir, dem zehnjährigen Lauser und dem sechzehnjährigen Halbstarken. Deshalb ist es Unsinn zu behaupten, Erinnerungen würden uns alt machen, denn junge Gesellschaft hält jung.

(aus "Eine Kamera erinnert sich")

 

Kontakt:

Dr. Wolfgang Ohler

Landauer Straße 108

66482 Zweibrücken

Tel: 06332-40225

email: sowo-echo@gmx.de; wolfgang.ohler@t-online.de






Aus der Familie:

Shelly Kupferberg empfiehlt:
Norman Ohler: „Harro und Libertas. Eine Geschichte von Liebe und Widerstand“
Kiepenheuer & Witsch, Köln 2019
496 Seiten, 24 Euro

„Ein bemerkenswertes Buch über zwei bemerkenswerte Widerstandskämpfer der Roten Kapelle: Harro Schulze-Boysen und seine Frau Libertas. Harro war schon früh ein großer Verfechter der Debattenkultur, des Kontroversen, der Konfrontation verschiedener Meinungen. Er glaubte an diese Art der Auseinandersetzung in der Endphase der geschwächten Weimarer Republik. Er wollte die Gesellschaft, die auseinanderzureißen droht, aussöhnen und dachte, auch mit den Anhängern des erstarkenden Nationalsozialismus könne man noch diskutieren. In der Tat fühlt man sich beim Lesen immer wieder an das Heute erinnert, wenn es um die Auseinandersetzung mit anderen politischen Meinungen geht. Harro war sehr radikal und sagte, alles ist zulässig und alles muss diskutiert werden, so gegensätzlich es auch scheint. Das ist auch für die heutige Zeit sehr relevant.“


 

 Termine 2020

Donnerstag 16. Januar, 15 Uhr, Gemeinschaftshaus Mörsbach:

Kaffee, Kuchen und Geschichten

Wenn mich Elke Streuber einmal im Jahr zum Seniorentreffen einlädt, komme ich gerne; nicht nur wegen des Kaffees und Kuchens, sondern auch wegen der guten Laune in der Runde. Ich erzähle und lese dann Geschichten in Pfälzer Mundart, meistens von Paul, seiner Freundin Mona, und Bruno, dem Wirt, bei dem wir abends an der Stammtischtheke unsere "Feierowendschöppcher" trinke. Die Kolumne "Do bische platt" mit diesen Beiträgen schreibe ich seit nunmehr zehn Jahren jeden Dienstag für die Rheinpfalz.

 

Mittwoch, 5. Februar, 19.30 Uhr, Prot. Gemeindehaus Niederauerbach:

Mundart und Recht, Vortrag über eine ungewöhnliche Symbiose

"Die Gerichtssprache ist deutsch", heißt es lapidar im Gerichtsverfassungsgesetz. Was aber, wenn der Angeklagte sich nur in seiner pfälzischen Mundart erklären kann?  Juristisch, literarisch und anekdotisch soll dieser Frage nachgegangen werden.

Freitag 7. Februar, 19 Uhr, Himmelsberkapelle:

Tatort Himmelsberg, Krimilesung mit Monika Geier und Wolfgang Ohler

"Monika Geier verfügt über die Boshaftigkeit aller großen Kriminalautorinnen, über Witz und die Raffinesse für wirklich subtile Plots" (Die Zeit).

"Kurt Trucholski soll gesagt haben: In der Kunst gibt es nur ein Kriterium, die Gänsehaut. Man hat es oder man hat es nicht. Monika Geier hat es" (Else Laudan).

"Ohlers Geschichten erinnerten mich spontanan die psychologisch ausgefeilte Prosa der Patricia Highsmith. Bei ihm strahlen scheinbar alltägliche Ereignisse die gleiche Spannung aus wie bei ihr" (Alfred Diwersy).


Sonntag, 1. März 2020, 17:00 Uhr, Horst-Eckel-Haus

 

Trio Tango Palatino und Wolfgang Ohler, Autor

 

"Freihännisch dorchs Lewe"

Wolfgang Ohler liest Mundartgeschichten aus seinem Buch mit dem gleichnamigen Titel und andere Texte (z.B. die Geschichte "Das Kind, das Fritz Walter heißen sollte", in der auch Weltmeister Horst Eckel vorkommt).

Das Trio Tango Palatino besteht aus den westpfälzischen Musikern Klaus Leppla (Geige und Saxofon), Wolfgang Graff (Akkordeon) und Georg Bingert (Kontrabass) Wie der Name des Ensembles vermuten lässt, liegt der musikalische Schwerpunkt auf dem Tango. Das Repertoire umfasst aber auch sonstige Stücke, wie sie vor hundert Jahren in den europäischen Kaffeehäusern häufig zu hören waren.

Sonntag, 15. März, 16 Uhr, Alexanderskirche Zweibrücken

Szenische Lesung zum 75. Jahrestag der Zerstörung Zweibrückens "Heute gilt es uns!" (Michael Dillinger, Wolfgang Ohler)

Wegen Corona abgesagt! Vielleicht ein Jahr später.